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Die heutige Gesellschaft ist schnelllebig, fordert Dich den ganzen Tag über auf höchstem Maße und verlangt unter Umständen von Dir, an Deine Grenzen zu gehen. Manchmal sogar darüber hinaus. Das Thema Ernährung geht in Deinem Alltag möglicherweise unter, weil Du von einer Aktivität in die nächste übergehen musst. Schnell wird es zur Gewohnheit, beim Bäcker um die Ecke mal eben einen Snack für unterwegs mitzunehmen oder im Schnellrestaurant anzuhalten, um etwas für die Mittagspause zu holen. Doch Brezeln, mit Käse überbackene Laugenstangen und Burger, Pommes und Co. wirken sich nicht positiv auf Deinen Körper aus und sind auf Dauer sehr ungesund und unvorteilhaft. Sie bieten Dir kaum Nährstoffe, die Dein Körper verarbeiten kann, machen deswegen auch nicht über einen langen Zeitraum satt und enthalten vieles, was Dein Körper einfach in Fett umwandelt und einlagert. Dadurch kommt es unwillkürlich zur Gewichtszunahme. Vor allem dann, wenn Du neben Deinem schnelllebigen Alltag keine Chance mehr hast, Dich ausreichend sportlich zu betätigen. Noch viel schlimmer ist die Gewichtszunahme, wenn Du nicht von einem Termin in den nächsten hechtest, sondern überwiegend eine sitzende Tätigkeit ausführst. Büroangestellte, LKW-Fahrer, Service-Angestellte – sie alle bewegen sich nicht ausreichend. Gehörst auch Du zu ihnen, solltest Du Dich einige wichtige Punkte vor Augen halten, wie Du Dich abwechslungsreich und vor allem Gesund ernähren kannst und mit Sport zu einem hohen Maß an Gesundheit beiträgst.

Dicke und dünne Frau vor dem Spiegel

Warum es wichtig sein kann, Dein Körpergewicht zu reduzieren

Viele Faktoren spielen bei dem Wunsch, sein eigenes Körpergewicht reduzieren zu wollen, eine große Rolle. Das kann schon damit zusammenhängen, dass Du Dich bei dem täglichen Blick in den Spiegel unwohl fühlst. Gesundheitliche Probleme sind natürlich immer ein Grund, um abzunehmen. Dies sollte dann jedoch in der Regel in Absprache mit Deinem Arzt erfolgen. Vor allem dann, wenn Du über einen relativ kurzen Zeitraum sehr viel Gewicht verlieren musst oder sollst.

Starkes Übergewicht beginnt immer bei einem BMI, der über 30 liegt. Wenn Dein BMI also 30 oder höher ist, erhöht sich auch Dein Risiko, an ernsthaften Krankheiten wie Gicht, Bluthochdruck oder Gelenkbeschwerden zu erkranken, drastisch. Auf lange Sicht betrachtet, mindert Übergewicht Deine Lebensqualität enorm. Deswegen ist es äußerst ratsam, dass Du stets darauf achtest, Deinem Körper etwas Gutes zu tun. Das beginnt bei einer überdachten, gesunden Ernährung und lässt sich mit Sport weiterverfolgen. Dieser ist bei einem starken Übergewicht auch unumgänglich.

Neben dem Grund der starken Übergewichtigkeit gibt es jedoch auch andere Faktoren, die eine Gewichtsüberwachung notwendig machen. Ist zum Beispiel jemand in Deiner Familie an Diabetes mellitus erkrankt, so besteht eine erbliche Vorbelastung, an Übergewicht zu erkranken. In diesem Fall solltest Du ganz besonders darauf achten, wie und mit was Du Dich ernährst.

Komplexe, Ängste, Depressionen – in diesen Fällen ist es nicht so, dass Du unter körperlichen Problemen leidest, die zum Beispiel ein „zu viel“ an Hüfte, Po oder Bauch mit sich bringt. Hier steht Deine Psyche im Mittelpunkt. Ob es hier ratsam ist, viel Gewicht zu verlieren, ist eine Frage des Einzelfalls. Bist Du auch ohne Gewichtsreduktion schon schlank, solltest Du ein Gespräch mit einem Arzt oder Psychologen in Erwägung ziehen. Liegen die Gründe für Deine Ängste tatsächlich in einem Übergewicht begründet, ist es unter Umständen doch ratsam, sich mit den Thematiken Sport und Ernährung auseinanderzusetzen. Hier solltest Du in erster Linie ehrlich mit Dir selbst sein und sehr gut auf die Signale Deines Körpers achten.

Geschäftsman mit Burgen und Kaffee

10 wertvolle Tipps, wie Du Dich im Alltag gesund ernähren kannst

Wenn Du Dich aufmerksam umschaust, findest Du eine ganze Menge hilfreicher Tipps und Ratschläge, wie Du Dich im Alltag gesund ernähren kannst. Einige davon sind relativ leicht umzusetzen, andere erfordern etwas Disziplin und Durchhaltevermögen. Wenn Du diese jedoch umsetzt, trägst Du schon aktiv dazu bei, dass Du über kurz oder lang Dein Körperfett reduzierst und so zu einem gesunden, attraktiven Körper gelangst. Wenn dies Dein Ziel ist, dann solltest Du folgende Hinweise beherzigen und versuchen, sie in die Tat umzusetzen.

  • 1. Nimm ausreichend Flüssigkeit zu Dir!

    Damit ist nicht Kaffee oder Cola gemeint, sondern reines Wasser. Dieses ist weder mit Zucker angereichert, noch befinden sich darin irgendwelche Geschmacksverstärker. Dein Körper benötigt, um alle Funktionen auf einem hohen Niveau ausführen zu können, etwa 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag. Schaffst Du täglich 2 Liter, ist dies sogar noch besser. Vor allem, wenn Du beginnst, regelmäßig Sport zu treiben, solltest Du unbedingt darauf achten, Deinem Körper wieder genügend Flüssigkeit zuzuführen. Natürlich sind auch Tees, vor allem fruchtige Varianten oder Tee aus Kräutern eine perfekte Flüssigkeitsquelle. Hier solltest Du aber auf Zucker verzichten. Übrigens kannst Du Wasser auch mit einem Spritzer Zitrone oder Ingwer versehen, wenn es Dir vom Geschmack her zu langweilig ist.

  • 2. Sport, Sport, Sport!

    Dich viel zu bewegen, ist neben Deinem Trinkverhalten mit der wichtigste Punkt in dieser Liste. Statt mit dem Aufzug zu fahren, solltest Du öfter einmal die Treppe nehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du hoch oder runter musst. Hauptsache, Du bewegst Dich. Sport zu treiben, ist natürlich die beste Möglichkeit, Deinem Körper und Dir etwas Gutes zu tun. Die Erfolge werden recht schnell sichtbar, wenn Du auch die nächsten Punkte beherzigst. Doch nicht immer findest Du die Zeit zum Joggen, Schwimmen oder Radfahren. Deshalb ist es wichtig, dass Du so viele Wege wie möglich auch zu Fuß oder mit dem Rad unternimmst. Der sonntägliche Weg zum nahegelegenen Bäcker muss also nicht mit dem Auto unternommen werden. Schnelles Gehen oder Radfahren ist hier erstens viel schonender für die Natur und zweitens auch viel besser für Dich.

  • 3. Bring Abwechslung in Deinen Speiseplan!

    Auch Dein Essen sollte nicht allzu einseitig gestaltet sein. Gerade, wenn Du auf eine gesunde Ernährung, welche überwiegend aus Obst und Gemüse besteht, umsteigst, solltest Du darauf achten, dass Du von allem ein bisschen und nicht von wenigem sehr viel isst. Gemüse liefert Deinem Körper die wertvollsten Nährstoffe überhaupt. Doch auch hier kann eine einseitige Ernährung mehr schaden, als nutzen. Rezepte aus Gemüse müssen auch überhaupt nicht mehr langweilig sein. Das Internet liefert Dir die tollsten Gerichte – und das völlig kostenlos. Hol Dir hier Ideen und setze sie in die Tat um.

  • 4. Iss bis zu 5 kleine Mahlzeiten Obst und Gemüse am Tag!

    Das bringt uns schon zum nächsten Punkt auf der Liste Deiner gesunden Ernährung. Dieser ist jedoch nicht ganz so einfach umzusetzen. Vor allem dann nicht, wenn Du zu den Menschen gehörst, die sich gerne unterwegs auf dem Weg ins Büro das eine oder andere Teilchen und den Coffee to go beim Bäcker mitnehmen. Obst und Gemüse sollten generell bis zu 5 Mal am Tag auf Deinem Teller landen. Wenn man bedenkt, dass viele Menschen gerade einmal 3 Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen, stellt dies schon eine große Hürde dar. Die Portionen Deiner Wahl sollten dabei jedoch nicht ausschließlich aus Obst oder Gemüse bestehen, sondern als Beilage dienen. Und mehr, als in eine Deiner Hände passt, muss es auch nicht sein. So kannst Du zum Beispiel schon beim Frühstück damit beginnen, in Dein Müsli verschiedene Früchte oder eine Banane zu geben. Oder Du isst zwischendurch mal einen Apfel oder Gemüsesticks. Nach einer Weile hast Du Dich daran gewöhnt und es passiert ganz automatisch.

  • 5. Finde das richtige Maß bei Fleisch, Milchprodukten und Fisch!

    Es heißt immer, Fleisch enthalte zu viel Fett. Ebenso wie Käse oder Milchprodukte. Natürlich enthalten diese Lebensmittel Fett, dennoch sind sie auch sehr wichtig für Deinen Körper. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Du sie im richtigen Maß zu Dir nimmst. Zu viel davon ist freilich schädlich und wirkt sich negativ auf Dein Ziel, Dein Körperfett zu verringern, aus. Doch Milchprodukte, Fleisch und Fisch liefert Deinem Körper auch wichtiges Kalzium, B-Vitamine, Jod und Omega-3-Fettsäuren. Sie alle sind für verschiedene Funktionen und Vorgänge wichtig. Magermilch und Hüttenkäse enthält zum Beispiel sehr wenig Fett. Fisch solltest Du nach Möglichkeit zweimal die Woche auf Deinen Speiseplan setzen. Fleisch solltest Du auf 600 Gramm innerhalb einer Woche reduzieren. Und Salami und Leberwurst ist ganz besonders fetthaltig.

  • 6. Nimm viele Produkte aus Getreide und auch Kartoffeln zu Dir!

    Produkte aus hellem Mehl solltest Du vermeiden, da diese wenig Nährstoffe bieten. Besser eignen sich da Brot, Nudeln und sonstige Produkte, die auch Vollkorn gefertigt sind. Das Korn bietet Deinem Körper wertvolle Inhaltsstoffe und macht auch über einen langen Zeitraum satt. Ganz anders, als Toast, Burgerbrötchen und Co. aus hellem Mehl. Wenn Du ganze Körner auf oder in Deinem Brot nicht magst, dann frage am besten direkt in der Bäckerei nach Vollkornbrot ohne Körnern. So erhältst Du eine Variante, die besonders fein gemahlen ist und dennoch die wichtigen Nährstoffe bietet.

  • 7. Spare an Salz und Zucker!

    Am meisten wird überall da mit Salz gewürzt, wo es schnell gehen muss. Also alle Schnellrestaurants nutzen sehr viel Salz. Das merkst Du schon allein bei Produkten wie zum Beispiel Pommes frites. Auch andere Fertiggerichte sind stark mit Salz versehen und eignen sich deshalb nicht wirklich für eine gesunde Ernährung und zum Abnehmen schon einmal gar nicht. Auch Zucker solltest Du meiden und wenn dann nur in Maßen genießen. Cola, Fanta, Sprite und Co. gehören definitiv nicht auf einen gesunden Speiseplan. Nahrungsmittel wie Schokolade, Kuchen, Eis oder sonstige Leckereien ebenso wenig. Sie bescheren Dir nicht nur Hüftgold, sondern auch Karies. Wenn Du Dich wirklich gesund ernähren und abnehmen möchtest, solltest Du diese Lebensmittel und Getränke auf ein Minimum reduzieren oder sogar komplett weglassen. Das ist natürlich mit einem hohen Maß an Disziplin und Durchhaltevermögen verbunden und nicht immer leicht. Beim Kochen kannst Du aber zum Beispiel auf leckere Kräuter oder Gewürze umschwenken. Die verleihen Deinen Speisen auch die richtige Würze, sind gesund und lassen sich vielfältig kombinieren.

  • 8. Reduziere Fett!

    Auch, wenn wir weiter oben festgestellt haben, dass auch Fett seine Vorteile hat und nicht nur schlecht für Deinen Körper ist, so solltest Du es doch in Maßen zu Dir nehmen und nicht über ein gewisses Pensum gehen. Ganz entscheidend ist, welches Fett Du zu Dir nimmst, und, in welchen Mengen dies geschieht. Pflanzliche Fette sollten auf jedem Fall Vorrang haben. Tierische Fette sind zu vermeiden oder sehr gering zu wählen. Frittierte Speisen, Chips und Fast Food solltest Du generell meiden, da sie unglaublich viel Fett enthalten.

  • 9. Nimm Dir beim Essen Zeit!

    Nichts ist so schädlich für Deine Gesundheit, wie wenn Du hastig und vor allem nebenbei isst. Wenn Du neben dem Essen dem Geschehen im TV folgst, von der U-Bahn-Station zum Bus hechtest oder Deine Geschäftsunterlagen studierst, merkst Du nichts von der Nahrungsaufnahme, die nebenher geschieht. Du solltest Dich unbedingt auf das Essen konzentrieren und ganz bewusst jeden Bissen zu Dir nehmen. So stellt sich viel früher ein Sättigungsgefühl ein und Du isst wirklich nur das, was Dein Körper auch braucht und nicht mehr. Denn dieses „mehr“ trägt dazu bei, dass Du an Gewicht zulegst. Also ist es für eine erfolgreiche Gewichtsreduzierung absolut notwendig, dass Du voll und ganz bei der Sache bist, wenn Du isst.

  • 10. Bereite Deine Speisen schonend zu!

    Das bedeutet, dass Du darauf achten solltest, wie Du zum Beispiel Gemüse zubereitest. Es in Wasser zu kochen, ist zum Beispiel der falsche Weg. Gemüse dämpfen oder dünsten, in wenig bis gar keinem Wasser erhält alle wichtigen Nährstoffe, die es Dir und Deinem Körper bieten kann. Doch nicht nur Gemüse will bei der Zubereitung schonend behandelt werden. Fleisch enthält ebenfalls viele wichtige Nährstoffe und lässt sich am besten im Bratbeutel oder mit der Niedriggarmethode zubereiten. Wer es Dir übrigens richtig gut vormacht: die Asiaten. Diese verwenden zur Herstellung ihrer Speisen ziemlich oft den Wok, für welchen sie besonders wenig Flüssigkeit brauchen. Das hat zur Folge, dass Gemüse schön bissfest bleibt, somit über ein möglichst hohes Maß an Nährstoffen verfügt und wunderbar frisch und saftig schmeckt.

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10 Kilogramm abnehmen – warum eine Gewichtsreduktion für Dich interessant sein kann 5.00/5 (100.00%) 1 vote

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