Viel Trinken ist das A und O
Wasser und Grüner Tee stark gegen Orangenhaut
Mit der richtigen Ernährung gegen Cellulite
Mit Gemüse und Obst gegen unschöne Dellen
Wirkungsweise einzelner Antioxidantien
Schonende Zubereitung der Lebensmittel wichtig
Garen im Interesse der Nährstoffe
Voraussetzungen für einen schonenden Garprozess

Das Thema Cellulite ist ein höchst unerfreuliches und beschäftigt den Großteil aller Frauen. Schon früh kann dieses Thema auch bei Dir in den Vordergrund rücken. Cellulite macht keinen Unterschied, was das Alter angeht. Es gibt viele Frauen, die mit Anfang 30 schon über die sogenannte Orangenhaut klagen. Und je höher das Alter, desto mehr Frauen leiden unter dieser Hauterscheinung. Bis zu 80 oder 90 % aller Frauen tragen im Alter die unliebsame Orangenhaut mit sich herum. Dieser Begriff leitet sich ganz einfach von der Optik einer Orangenschale ab. Diese sieht mit ihren kleinen Dellen genauso aus, wie sich Cellulite an Beinen und Po bei Frauen präsentiert. Und genau das sind auch schon die beiden größten Schwachstellen an Deinem Körper, der von Cellulite befallen werden kann: der Po und die Beine. Besonders unschön natürlich dann, wenn Du im heißesten Sommer gern eine kurze Hose oder einen kurzen Rock tragen oder im Freibad im Bikini relaxen möchtest. In dieser Zeit kannst Du aber auch sehen, dass Du mit diesem Problem bei Weitem nicht alleine bist.

Doch was ist Cellulite nun eigentlich? Vorwiegend ist Cellulite ein kosmetisches Manko bei Frauen. Sie hat nichts mit Entzündungen zu tun und ist auch nicht gefährlich. Im subkutanen Fettgewebe, also dem Fettgewebe unter der Haut, gehen Veränderungen vor sich, die sich als Dellen bemerkbar machen. In der Regel befällt Cellulite das Gewebe an den Oberschenkeln, dem Po und dem Bauch. Ob auch Du mit der Orangenhaut zu kämpfen hast, liegt in erster Linie an Deiner Konstitution und der Beschaffenheit Deines Bindegewebes. Hast Du von Haus aus ein schwaches Bindegewebe, so bekommst Du viel leichter Cellulite, als wäre dieses recht stark ausgeprägt. Auch Faktoren wie Übergewicht und die falsche Ernährung unterstützen die Ausbildung von Cellulite sehr stark. Auch, wenn die Ernährung nicht die einzige Maßnahme gegen das Hautproblem ist, sondern eine von vielen Möglichkeiten darstellt, das Risiko zu minimieren, so kannst Du doch mit einer Umstellung Deiner Ernährung dazu beitragen, dass sich die Cellulite gar nicht erst so stark ausprägt oder, falls bereits vorhanden, wieder etwas zurückbildet.

eine Frau mit Cellulite

Viel Trinken ist das A und O

Das ist natürlich wieder einmal ein Punkt, den Du Dir auf jeden Fall zu Herzen nehmen solltest, wenn Du zu den Wenigtrinkern gehörst. Viel trinken ist neben Sport und gesunder, bewusster Ernährung das Mittel, welches Dich am schnellsten zum Ziel führt. Viel Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser und andere gesunde Getränke, tragen dazu bei, dass sich Schlacken und Giftstoffe gar nicht erst in Deinem Körper einlagern können. Du musst Dir einfach vorstellen, dass die viele Flüssigkeit durch Deinen Körper fließt und alles schlechte aus Deinem Gewebe mit sich trägt. Wie in einem reißenden Fluss. Das hat nicht nur zur Folge, dass Deine Haut an den für Cellulite anfälligen Stellen praller wirkt und somit weniger unschöne Dellen aufweist. Viel zu trinken wirkt sich auf Deinen gesamten Organismus aus und lässt zum Beispiel auch das Gesicht jünger und straffer erscheinen. Es ist also eine Allzweckwaffe im Kampf gegen sämtliche altersbedingte Erscheinungen.

eine Frau trinkt ein Glas wasser

Wasser und Grüner Tee stark gegen Orangenhaut

Natürlich ist Wasser das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, Deinem Körper etwas Gutes zu tun. Doch auch grüner Tee gehört zu den Wundermitteln im Kampf gegen Dellen an Bauch, Beinen und Po. Es ist ratsam, insgesamt etwa 2 bis 3 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich zu nehmen. Wenn Du das nicht schaffst, weil Du bisher immer zu den Menschen gehört hast, die wenig trinken, gibt es verschiedene Tipps, wie Du Dich dieser Zielmarke langsam annähern kannst. So kannst Du Dir zum Beispiel immer ein volles Glas Wasser an Deinen Arbeitsplatz oder einen Ort, an dem Du oft vorbeikommst, stellen. Das ruft Dir Dein Trinkverhalten in Erinnerung und regt Dich dazu an, das Glas zu leeren. Danach immer wieder schön auffüllen. Auch zu den Mahlzeiten ist ein Glas Wasser nicht verkehrt.

Im Grünen Tee ist ein hohes Maß an sogenannten Antioxidantien enthalten. Diese tragen maßgeblich dazu bei, Schlacken aus Deinem Körper abzutransportieren und so für ein glattes und ebenmäßiges Hautbild zu sorgen. Er ist also der perfekte Begleiter durch den Tag, wenn Du effektiv etwas gegen die Orangenhaut tun möchtest.

eine Frau trinkt grünen Tee

Worauf Du allerdings generell verzichten solltest

  • Softdrinks
  • Säfte

Sie sind voller Zucker, welcher die Bildung der Cellulite maßgeblich unterstützt.

Doch nicht nur mit Deinem Trinkverhalten kannst Du eine Menge im Kampf gegen die Dellen beisteuern. Auch mit einer Umstellung auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung erreichst Du sehr viel.

Mit der richtigen Ernährung gegen Cellulite

Doch nicht nur mit der richtigen Trinkweise kannst Du effektiv gegen Cellulite vorgehen. Auch das, was Du isst, trägt seinen Teil maßgeblich dazu bei, wie stark sich die Orangenhaut unter Umständen bei Dir auswirken kann. Es gibt einige Tipps und Hinweise, die Du beherzigen kannst. So ist es Dir vielleicht möglich, aktiv etwas gegen die Dellen unter der Haut zu tun.

Was Du auf jeden Fall vom Speiseplan streichen oder zumindest stark reduzieren solltest:

  • Salz
  • Zucker
  • Fett

ein Stopschild für Fastfood

Das heißt: Fast Food, Schokolade und Chips solltest Du in Maßen und nicht in Massen genießen. All diese Lebensmittel tragen erheblich dazu bei, dass sich Fett und auch Wasser in Deinem Gewebe ablagert, welches sich auch mit viel Flüssigkeitszufuhr nur sehr, sehr schwer wieder ausschwämmen lässt. Und schon entstehen die sichtbaren Beulen unter der Haut. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass eine gut überdachte, gesunde Ernährung am besten dafür geeignet ist, Deinen Fettstoffwechsel anzuregen. Das heißt, Obst und Gemüse tragen dazu bei, Schlacken und Giftstoffe schnell und zuverlässig aus Deinem Gewebe zu schwemmen. Auch frischer Fisch und Rindfleisch, aber auch Produkte aus Vollkorn bringen Deinen Körper so richtig in Schwung. Ganz besonders hilfreich sind bei diesem Vorgang Obst- und Gemüsesorten, die über viel Vitamin C verfügen, wie es zum Beispiel bei Kiwis oder Paprikas der Fall ist. Doch auch viele andere Lebensmittel unterstützen Dich bei Deinen Plänen rund um eine straffere Haut. Du solltest aber auch bedenken, dass es schon noch eine Weile dauert, bis sich die Umstellung Deiner Ernährung auf die Beschaffenheit Deiner Haut auswirkt. Die ersten Ergebnisse kommen nicht über Nacht, sondern verlangen auch ein wenig Disziplin und Geduld von Dir.

Mit Gemüse und Obst gegen unschöne Dellen

Gemüse und Obst gehören zu einem gesunden Ernährungsplan definitiv dazu. Ohne diese beiden Lebensmittelsorten, in Kombination mit viel Bewegung und viel Trinken kannst Du gegen Cellulite nicht viel tun. Die wichtigste Eigenschaft dieser Lebensmittel ist, dass sie ein Höchstmaß an Antioxidantien aufweisen. Insbesondere Spinat ist damit angereichert und eignet sich hervorragend dazu, Deinen Zuckerspiegel im Blut zu senken. Antioxidantien machen nichts anderes, als das natürlich gegebene Gleichgewicht in Deinem Körper aufrechtzuerhalten. Dazu machen sie freie Radikale, die sich negativ auf Deinen Körper auswirken, unschädlich.

Vitamin C und Vitamin E, Carotinoide, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe zählen zu den sogenannten Antioxidantien und sollten auf Deinem Speiseplan stehen, wenn Du effektiv etwas gegen Orangenhaut tun willst. Die folgende Auswahl an Antioxidantien findest Du unter anderem in folgenden Lebensmitteln:

Antioxidans Lebensmittel
Beta-Carotin Aprikosen, Mangos, Brokkoli, Grünkohl, Möhren, Kürbisse
Vitamin C Johannisbeeren, Erdbeeren, Kiwis, Paprika und generell in Obst und Gemüse, welches einen säuerlichen Geschmack aufweist
Vitamin E Pflanzenöl
Selen Spargel, Linsen, Sojabohnen
Polyphenole Kirschen, Weintrauben, Äpfel (alle rot-violetten und gelbe Früchte), Rotkohl
Sulfide Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch

eine Frau isst Gemüse

Wirkungsweise einzelner Antioxidantien

Jedes Antioxidans wirkt sich anders auf Deinen Körper aus. Jedes von ihnen natürlich vorteilhaft, weshalb es wichtig ist, dass Du über eine möglichst ausgewogene Ernährung ein möglichst breites Spektrum dieser Helferlein zu Dir nimmst. Deshalb gehört nicht nur eine Sorte Gemüse oder eine Sorte Obst auf Deinen Speiseplan, sondern die Mischung sollte sich farbenfroh und abwechslungsreich gestalten.

Antioxidans Wirkung und Lebensmittel
Vitamin C Das Vitamin C wirkt sich sowohl auf den Aufbau wie auch die Festigung Deines Bindegewebes aus. Es gibt Gemüsesorten, die mit mehr Vitamin C versehen sind, als es so manche Sorte Obst von sich behaupten kann. So richtig viel von dem gesunden Vitamin, welches sich sehr wirkungsvoll auf cellulitegeplagte Körperstellen auswirkt, findest Du zum Beispiel in Rosenkohl, Grünkohl, Petersilie, Brokkoli und Paprika. Zu den hilfreichen Obstsorten gehören zum Beispiel Johannisbeeren, Erdbeeren und Kiwis, aber auch alle anderen Obst- und Gemüsesorten, die mit einem säuerlichen Geschmack versehen sind.
Aminosäuren und Selen Das Spurenelement Selen und verschiedene Aminosäuren sollten ebenfalls als feste Bestandteile auf Deinem Teller landen. Beides baut Dein Bindegewebe auf, was sich auf das glatte Erscheinungsbild Deiner Haut auswirkt. Chinakohl ist zum Beispiel ein Gemüse, welches besonders viele Aminosäuren enthält und Spargel, Linsen und Sojabohnen enthalten viel Selen.
Kalium Kalium trägt dazu bei, dass die Einlagerung von Flüssigkeit in Deinem Gewebe minimiert wird. Besonders viel davon findest Du vorwiegend in dem Saisongemüse Spargel. Aber auch in Blumenkohl und Tomaten ist es vorhanden. Diese Gemüsesorten wirken also besonders entschlackend und wasserentziehend und vermindern so die Ausprägung Deiner entstehenden oder bereits vorhanden Cellulite.
Vitamin A Auch dieses Vitamin findest Du in Popeyes Lieblingsspeise – dem Spinat. Es ist dafür bekannt, die Collagen-Bildung anzuregen, die sich wiederrum auf das Erscheinungsbild Deiner Haut auswirkt.

Schonende Zubereitung der Lebensmittel wichtig

Nun weißt Du schon, welche Lebensmittel sich besonders dazu eignen, Dich bei Deinem Kampf gegen die Cellulite zu unterstützen. Neben ausreichend Obst und Gemüse solltest Du aber auch frischen Fisch, mageres Fleisch und Getreideprodukte auf Deinen Speiseplan schreiben. Damit die wichtigsten Inhaltsstoffe all dieser Lebensmittel bei er Zubereitung nicht verloren gehen, solltest du unbedingt auf die richtige, schonende Zubereitung achten.

Diese beginnt schon, wenn Du Obst und Gemüse säuberst. Legst Du Äpfel, Erdbeeren, Paprika, Tomaten und Co. zu lange ins Wasser, wird den gesunden Lebensmitteln schon ein erheblicher Anteil der Mineralstoffe und Vitamine entzogen. Diese befinden sich dann nicht mehr im Lebensmittel selbst, sondern im Wasser und werden von Dir einfach weggespült. Also besser nur kurz unter laufendes Wasser halten und anschließend gleich auf ein Küchentuch legen.
Beim Putzen solltest Du ein Augenmerk darauf legen, dass Du nicht zu viel wegnimmst. Gerade bei Obst und Gemüse, dessen Schale Du unbedenklich mitessen kannst, solltest Du auch darauf verzichten, diese wegzuschneiden. Außer die angegangenen Stellen natürlich. Die meisten Vitamine und Nährstoffe befinden sich direkt unter der Schale.

Auch solltest Du das zubereitete Gemüse sogleich in den Kochtopf geben, da bei zu viel Kontakt mit Licht und Sauerstoff einige Nährstoffe verloren gehen können.

Garen im Interesse der Nährstoffe

Möchtest Du nun Deine vorbereiteten Obst- und Gemüsesorten mit einer Garmethode zubereiten, solltest Du einige wichtige Tipps beachten.

  • 1. Nie direkt im Salzwasser kochen

    Wenn Du Dein Gemüse im Salzwasser kochst, entzieht dieses dem Lebensmittel seine wertvollen Vitamine. Allgemein lässt sich sagen, dass je höher die Kochzeit ausfällt, umso weniger Vitamine im Gemüse verbleiben. Übrig bleibt ausgekochtes Gemüse, was nicht nur seinen tollen Geschmack, sondern auch seinen Biss verloren hat.

  • 2. Mit möglichst wenig Flüssigkeit garen

    Viel besser ist es für das Gemüse, wenn Du es über aufsteigendem Wasserdampf garst. Dazu füllst Du einfach Wasser in einen Topf, befestigst auf ihm einen Siebeinsatz und legst dort Dein Gemüse hinein. Durch den heißen Dampf kannst Du Dein Gemüse ganz schonend zubereiten, ohne die wichtigen Inhaltsstoffe, den Geschmack und den Biss zu verlieren. Wie viel Biss Dein Gemüse noch haben soll, entscheidest Du. Je länger der Garvorgang andauert, desto weicher wird das Gemüse. Hier musst Du einfach ausprobieren, was Dir schmeckt.

Voraussetzungen für einen schonenden Garprozess

Wenn Du Dein Gemüse garen möchtest, benötigst Du Geschirr zum Kochen, welches einige wichtige Grundvoraussetzungen erfüllen kann. So sollte der Topf, in dem Du Dein Gemüse zubereitest, möglichst gut schließen, sodass kein Dampf entweichen kann. Auch muss der Boden des Topfes dafür sorgen, dass sich die Wärme zu allen Seiten hin gleichmäßig verteilt. Sonst wird Dein Gemüse ungleichmäßig gegart. Damit die erste Voraussetzung erfüllt wird, darf die Temperatur nicht zu hoch werden. Entweicht Dampf zwischen Topf und Deckel, solltest Du die Temperatur regulieren. Du weißt, dass Dein Gemüse bereits gegart wird, wenn sich in Deinem Kochtopf ein Summen vernehmen lässt. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass bereits Dampf erzeugt wird. Dies darfst Du nicht anders überprüfen. Denn nimmst Du während des Garprozesses den Deckel ab, störst Du den Vorgang und Dein Gemüse wird nicht richtig schonend gegart. Eine Richtlinie, wie lange Du Dein Gemüse garen solltest, gibt es nicht. Da es sich hierbei um die schonendste aller Zubereitungsmethoden handelt, kannst Du eigentlich nichts verkehrt machen und Deinen ganz persönlichen Geschmack entscheiden lassen.

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